28. und 29.05.2003
Tag 1: Erwin Wögerbauer, Edi Wollanek
Tag 2: Erwin Wögerbauer, Breitenfellner Karin, Edi Wollanek
Vom Schwarzatal über die Rax und die Schneealpe
Tag 1:
Von der Strasse im Schwarzatal (563 m) gingen wir gleich steil, aber nicht allzuweit bergauf zu einer langen Stahlleiter. Dann gingen wir durch ein langes, leicht ansteigendes Tal mit steil aufragenden Felswänden auf einer Strasse und zuletzt über Serpentinen zum Einstieg in den AV – Steig.
Hier mussten wir eine steile Stahlleiter überwinden, dann ging es zwar steil, aber nicht schwierig weiter hinauf zur Aussichtskanzel (1620 m). Nach einer kurzen Rast wanderten wir über Almwiesen zum stark frequentierten Otto Haus (1644 m). Hier blieben wir nicht lange. Weiter ging’s durch endlose Latschenfelder hinauf zur Preinerwand und zur Kanzelhöhe (1783 m).
Hinunter ging es anschliessend zur Neuen Seehütte (1648 m) und weiter hinab zum Waxriegelhaus (1361 m).
In diesem schönen Schutzhaus übernachteten wir, um am nächsten Tag die lange Tour über die Heukuppe und die Schneealpe in Angriff zu nehmen. Hier kam auch Karin dazu, Wögi holte Sie von der Preiner-Gschaid herauf.
Den ganzen Tag begleiteten uns schon Gewitter, aber das Wetter hat gehalten. In der Nacht ging aber ein starkes Gewitter nieder.
Tag 2:
Nach einem ausgiebigen Frühstück stiegen wir über einen leicht ansteigenden Waldweg bis zum Einstieg in den Reisstaler-Steig hinauf. Zuletzt sind allerdings einige steile Serpentinen zu überwinden. Über den eher leichten Klettersteig hinauf und anschliessend über Wiesen kamen wir zur Heukuppe (2007 m). Nach einer Gipfelrast gingen wir zum Einstieg des Zahmen Gamseck-Steiges hinunter. Teilweise ziemlich ausgesetzt ging es dann hinunter zum Nasskamm (1210 m) und dann gleich wieder steil hinauf zur Lurgbauer-Hütte (1764 m) auf die Schneealpe.
Die Schneealpe präsentierte sich als ein weitläufiges Almwiesen-Plateau. Über dieses Plateau wanderten wir zur Michelbauer-Alm (1744 m) und weiter über eine kleine Scharte zum Karleck.
Der endlose, teilweise steile, aber schöne Abstieg in den Karlgraben (750 m) führte uns zuerst durch Latschenfelder und dann durch Wald.
Ziemlich geschlaucht erreichten wir den Parkplatz im Karlgraben.